Beitragsordnung

Beschlossen durch die Mitgliederversammlung am 3.7.2010, ergänzt durch die Mitgliederversammlung vom 16.4.2011, redaktionell überarbeitet durch den Vorstand am 30.7.2011 und ergänzt durch die Mitgliederversammlung vom 17.5.2014

§ 1 Der Mitgliedsbeitrag.

Der Mitgliedsbeitrag ist ein Jahresbeitrag. Seine Entrichtung gehört zu den Pflichten eines Mitglieds gegenüber dem Verein. Dies entspricht §9 der Satzung.

s Mitgliedsbeitrags.

§ 2 Entrichtung des Mitgliedsbeitrags.

§ 3 Höhe des Mitgliedsbeitrags.

Der Mitgliedsbeitrag ist im 1. Quartal des Kalenderjahres auf das Vereinskonto zu

Hierüber befindet satzungsgemäß die Mitgliederversammlung. Die Mitgliederversammlung 2010 bestätigt die Höhe des Jahresbeitrags von 50,– €. Die Mitgliederversammlung vom 17.5.2014 legte den Mitgliedsbeitrag für institutionelle Mitglieder (Juristische Personen) mit 150,– €.

§ 4 Beitragsermäßigung.

Eine Ermäßigung um 50% auf 25 € ist möglich bei Vorliegen folgender Voraussetzungen:

  • Der Mitgliedsbeitrag ist ein Jahresbeitrag. Seine Entrichtung gehört zu den Pflichten eines Mitglieds gegenüber dem Verein. Dies entspricht §9 der Satzung. a) Das Mitglied verfügt über kein oder nur ein geringfügiges eigenes Einkommen.
  • b) Das Mitglied stellt einen entsprechenden Antrag an den Vorstand.

c) Über den Antrag entscheidet der Vorstand. Eine rückwirkende Reduzierung ist nicht vorgesehen.

d) laufende Jahr.

Über den Antrag entscheidet der Vorstand.

§ 5 Bescheinigung über die Entrichtung des Mitgliedsbeitrags.

Sie wird vom Kassenführer oder einer von diesem beauftragten Person in einer durch das Finanzamt anerkannten Form auf dem Postweg mindestens vor Ablauf des Kalender- = Geschäftsjahres zugestellt.

12.12.2018 Mehr sehen durch hören – Der WattenAudioGuide für Hallig Hooge

Mit kundigen Augen und blinden Experten hat Andersicht e. V. im Auftrag der Gemeinde Hallig Hooge einen Audioguide entwickelt. Seinen Benutzern versprechen wir, dass Ihre Wahrnehmung beim Zuhören eine neue Tiefenschärfe bekommt.

„Wir kennen keine umfassendere Beschreibung einer Kulturlandschaft!“, so der Projektentwickler Jürgen Trinkus.

Von 101 Betrachterpunkten aus wird die Hallig Hooge in Worte gefasst. Eingeschlossen sind die drei Anfahrtswege vom Festland, von Nordstrand sowie Sylt und Amrum. Aktualisiert wurde bis zuletzt. So wurde auch schon der neue Markttreff auf der Hanswarft eingearbeitet, wo auch unser großes Tastrelief seine neue Heimat finden wird.

Hallig-Hooge-Relief
Hallig-Hooge-Relief

Bild_ Hier entsteht der Markttreff auf der Hanswarft
Hier entsteht der Markttreff auf der Hanswarft

Die Texte wurden im Hamburger Studio Tonformation professionell aufgesprochen. Die Gesamtspielzeit beträgt fast vier Stunden. Diese informationsgeladenen Audiodeskriptionen sollen sich in den Köpfen zu Bildern fügen. Blinde Besucher erhalten eine Dimension der Wahrnehmung vermittelt. Sehende Benutzer können mit den Beschreibungen im Ohr detailgenauer schauen.

Kaum jemand kennt Hallig Hooge so gut wie die langjährig tätige Gästeführerin Dr. Renée Oetting-Jessel. Kaum jemand ist geschulter in Audiodeskription als ihre Ko-Autorin Hela Michalski. In Bettina Radener fanden wir die Stimme unserer Texte.

Die mehr als 500 Puzzleteile aus Fotos, Texten, Audios und Geopositionen fügte die IT-Ingenieurin Heike Garbe zu einem digitalen Gewebe.

Die strategisch angelegte Gesamtarchitektur des Projektkoordinators Jürgen Trinkus konnte in dieser großartigen Teamarbeit aufgehen.

Und hier der Link zum Watten Audio Guide: https://www.wattenaudioguide.de

Ein paar technische Anmerkungen

Die Anwendung ist sowohl auf stationären als auch mobilen Geräten nutzbar. Benutzt wird sie mit Webbrowsern. Diese sollten die moderne HTML5-Architektur beherrschen und das Ausführen von Java-Script zulassen.

Für das Ausführen einer Web-Applikation ist jedes gängige Betriebssystem geeignet. Im Unterschied zu Android- oder IOS-Apps ist unser Guide also systemübergreifend nutzbar.

Eine Herausforderung stellte es dar, die Inhalte auch dort bereit zu stellen, wo es gerade kein Internet gibt. Auch dafür haben wir eine brauchbare Kompromisslösung gefunden, wie wir meinen. Alles Weitere ist den Nutzungshinweisen auf der Startseite zu entnehmen.

19. Dezember 2018

Auszeichnungen für Andersicht

Bislang haben wir wei Auszeichnungen aufzuweisen. Wir bleiben weiter unterwegs.

Anerkennung für Andersicht bei der Torsten-Brand-Preis-Verleihung, 21. Oktober 2011

In Freiburg wurde erstmals der Torsten-Brand-Preis verliehen. Andersicht hat sich achtbar platziert.

Am 21.10. um 19:37 Uhr twitterte @nuancewelt: „Mit glücklichen Preisträgern + einem gemeinsamen Abendessen endet der erste Torsten-Brand-Preis 2011 in Freiburg“

Und kurz davor: „Jurymitglied Rudi Ullrich vergibt den zweiten Preis an den Verband „Andersicht“ und Dr. Jürgen Trinkus für das Projekt „Hörstift“…“

Jürgen Trinkus konnte nicht eigens nach Freiburg i. Br. reisen. Den Preis nahm für Andersicht Ulf Dollerschell vom Vorstand des Blinden- und Sehbehindertenvereins Schleswig-Holstein entgegen.

Mit diesem praktischen Stift können beispielsweise Texttafeln im Museum oder Speisekarten berührt und deren Textinhalte dann akustisch abgerufen werden.

„Der erste Torsten-Brand-Preis wurde an Annette Thurow und Peter Wendorff für das Projekt ‚Look and Listen Map‘ verliehen“.

Der von Nuance Communications initiierte Preis fördert Ideen und Projekte, die für Sehbehinderte einen besseren Zugang zu Informationen und Kommunikation durch praktische Erleichterungen im Umgang mit Technik bedeuten. Von Mai bis August  2011 waren einzelne Personen und Gruppen, Forschungsprojekte wie auch gemeinnützige Einrichtungen und Organisationen im gesamten Bundesgebiet aufgerufen, sich mit ihren Innovationen, ihrem Engagement und ihren Projekten zu bewerben. Der mit 7000 Euro dotierte Preis wurde am 21. Oktober von Nuance Communications im Rahmen der Verwaltungsratssitzung des Deutschen Blinden- und Sehbehinderten-Verbandes (DBSV) in Freiburg verliehen.

Inklusionspreis der Landeshauptstadt Kiel

„Ihr Konzept „Gedenktafeln zum Anschauen, Anfühlen und Zuhören für Kiel“ fand bei der Jury große Anerkennung“, hieß es in der Laudatio. 

Aus 29 Einreichungen hatte die Jury fünf Preisträger zu ermitteln. Das andersichtige Gedenktafel-Konzept wurde mit dem 2. Preis bedacht.

Zur Verleihung hatte der Vereinsvorsitzende die Zeitzeuginnen mitgenommen, die neben anderen zu hören sind, wenn sich ein Mensch der Gedenktafel am Königsweg 80 nähert. Mit uns warteten die Leiter des Bezirksgruppenvorstands Kiel des Blinden- und Sehbehindertenvereins Schleswig-Holstein. Uwe Hinrichsen und Bettina Wagner hatten die Schaffung der Gedenktafel für die Blindenschule Kiel maßgeblich unterstützt. Annemarie Rönfeldt als letzte noch lebende Schülerin der 1941 aufgelösten Blindenschule Kiel und Jürgen Trinkus als Initiator und Koordinator des Projektes warten auf die Feierstunde. Die audio-taktile Gedenktafel wurde am 9. Oktober 2013 feierlich enthüllt.

Das NDR-Fernsehen widmete dem Anlass zwei Beiträge, die in der Veranstaltung im Ratsherrenzimmer noch einmal zu sehen waren: Beitrag im „Schleswig-Holstein Magazin“ am 9.10.2013″

NDR 1 Welle Nord

In der Laudatio heißt es auch: „Sie und Ihr Verein haben noch so einiges vor in Zukunft: Vielleicht stehen in Zukunft an der Kiellinie bald weitere sprechende Gedenktafeln zur Geschichte der Kieler Woche oder zu den hier vor Ort abgehaltenen Olympischen Segelwettbewerben. Kiel war zudem in der Vergangenheit ein besonderer Ort in der deutschen Geschichte. Vielleicht gibt es auch eine sprechende Gedenktafel, die an den Kieler Matrosenaufstand von 1918 erinnert.

Unsere Visionen sind also angekommen in den Gremien der Landeshauptstadt Kiel. Die Urkunde wurde unterschrieben von Bürgermeister Todeskino und Stadtpräsident Tovar, der sie auch überreichte.

9. – 11.03.2018 Entwicklerworkshop für den Hörstift

Am Wochenende 9.-11.3.2018 traf sich auf Initiative von Andersicht e. V. eine kleine aber ambitionierte Runde bei Stefan Michel im Hotel „Michels Stern“ in Marktbreit, um den Schritt in ein anwendungsfähiges Einsatzkonzept für Hörstifte im Ausstellungsbereich zu gehen. Beteiligt waren Modellbauer, Software-Entwickler und Museumsfachleute. Wir sind sehr glücklich über die Mitwirkung von Kunsthistoriker Philipp Schramm (berührt-geführt UG), Bastian Beekes von der Bayerische Forschungs- und Informationsstelle – Inklusive Hochschulen und Kultureinrichtungen (BayFinK) sowie Martin Dames, Kopf des Ting-el-Tangel (Das Ting-Stift-Projekt)

Die Teilnehmer eint die Überzeugung, dass der Hörstift durch folgende Eigenschaften seinen Platz im Ausstellungswesen noch finden kann. Er ist alltagstauglich weil niederschwellig in der Handhabung, robust, ökonomisch und nützlich für mehrere Zielgruppen. Dennoch sind Entwicklungen nötig, die mit diesem Workshop forciert wurden.

Was ist ein Hörstift

Ein einfach aufgebautes Gerät. Er enthält einen Player mit Lautsprecher, Kopfhöreranschluss und Bedienelementen, eine Speicherkarte für die Software und die Audioinhalte, eine Stromversorgung sowie an der Spitze ein Fotoelement, das einen Punktcode auslesen kann. Die Punktcodes entscheiden darüber, welcher Audioinhalt abgespielt wird.

Auf dem Markt:

  • TipToi® von Ravensburger
  • DiscoveryPen Franklin AnyBook Audio-digitaler Vorlesestift

Im Blindenhilfsmittelbereich kommen Hörstifte gleichfalls zum Einsatz:

  • PenFriend®
  • PennyTalks

die zusätzlich eine Aufnahmefunktion besitzen. Mit ihr können die Nutzer Etiketten mit eigenen Notizen kennzeichnen.

Warum setzen wir auf das Konzept Hörstift?

Die Technik scheint veraltet zu sein im Zeitalter der Smartphones/Tablets und der Multimediaguides, wo es möglich ist, via Bluetooth oder NFC berührungslos Interaktionen auszulösen.

Wir glauben, dass Zusatzinformationen auf eine Weise zur Verfügung gestellt werden sollten, die nicht dazu führen, dass die Besucher ihre Aufmerksamkeit zu sehr auf die Hilfstechnik konzentrieren müssen. Leider ist das der Fall bei Guide-Technik, die per Display oder Tasteneingaben gesteuert werden muss.

Der Hörstift ist überaus einfach in der Handhabung. Wird ein Labelcode mit der Stiftspitze berührt, erklingt die Audioinformation.

Die Geräte sind robust und vergleichsweise preisgünstig.

Für ein und dasselbe Label können mehrere Audioversionen parallel vorgehalten werden. Die Umschaltung erfolgt gleichfalls durch antippen von Labelcodes.

Für welche Einsatzfelder ist der Hörstift geeignet?

Lern- und Spielangebote für die Ohren werden meist in Buchform angeboten. Fremdsprachige Vokabeln in einem Wörterbuch nicht nur zu lesen sondern auch in korrekter Aussprache zu hören, ist vorteilhaft. Zu Bild und Text einen Audioinhalt abrufen zu können, gibt Sachbüchern für Kinder eine zusätzliche Dimension. In einem Vogelbestimmungsbuch nicht nur das Foto der Gefiederten zu sehen, sondern auch ihre Stimme zu hören, gehört zu den vielen Möglichkeiten. Hierfür stehen die im Ting-Konsortium zusammengeschlossenen Verlage.

Im Bereich der Spiele für Kinder ist der Ravensburger TipToi® zu großer Reife und Verbreitung gelangt. Wir meinen, dass das Potenzial des Hörstifts für den Bereich Museum und Ausstellung noch immer ungenutzt ist. Insbesondere für kleine, nichtstaatliche Museen können mit seiner Hilfe Zusatzinformationen leicht und preisgünstig verfügbar gemacht werden. Personal und Besucher können unkompliziert damit umgehen. Die Möglichkeiten von Fehlbedienung und Betriebstörungen sind vergleichsweise sehr gering.

Es können Versionen in mehreren Sprachen oder für bestimmte Zielgruppen angeboten und leicht verfügbar gemacht werden.

Wo liegen Grenzen und Möglichkeiten des Hörstifts?

Der Hörstift ist dort einsetzbar, wo die räumlichen Verhältnisse es gestatten, Berührungspunkte zum Abrufen der Audioinformationen bereit zu stellen. Die Abhörlautstärke des kleinen Lautsprechers im Stift kann so eingestellt werden, dass sich die Besucher den Stift nahe ans Ohr führen und damit wenig Belästigung für andere Besucher auftritt. Kopfhörer und Zusatzeinrichtungen für Hörgeräte können angeschlossen werden.

Was tun wir für die Praxis-Einführung des Hörstifts in Museen und Ausstellun

Der Workshop in Marktbreit war der Einstieg in die Entwicklung eines Angebotspakets für den Praxiseinsatz. Ein Projektmanagementsystem, das es gestattet auf PCs, Tablets und Smartphones aller gängigen Betriebssysteme, Exponate, dazugehörige Fotos und Kommentare zu den Audio-Contents und codierten Labels zuzuordnen und die eingesetzten Hörstifte zu verwalten.

Andersicht arbeitet mit zwei Optionen: Wenn wir entsprechende Unterstützung finden, werden wir mit eigener Hardware arbeiten. Solange das nicht gelingt, bauen wir auf frei im Handel erhältliche Stifte und Labels.

Die Projektverwaltung kann – je nach Wunsch – offline durch die Anwender oder über einen Server von Andersicht mit entsprechendem Support erfolgen.

03.02.2018 WattenAudioGuide – unsere Web-Applikation ging onlineee

 

Diese informationsgeladenen Audiodeskriptionen sollen sich in den Köpfen zu Bildern fügen. Blinde Besucher erhalten eine Dimension der Wahrnehmung vermittelt. Sehende Benutzer können mit den Beschreibungen im Ohr detailgenauer schauen.

Kaum jemand kennt Hallig Hooge so gut, wie die langjährig tätige Gästeführerin Renée Oetting-Jessel! Kaum jemand ist geschulter in Audiodeskription als ihre Ko-Autorin Hela Michalski. In Bettina Radener fanden wir die Stimme unserer Texte.

Die mehr als 350 Puzzleteile aus Fotos, Audios und Geopositionen fügte die IT-Ingenieurin Heike Garbe zu einem digitalen Gewebe. Die strategisch angelegte Gesamtarchitektur des Projektkoordinators Jürgen Trinkus konnte in dieser großartigen Teamarbeit aufgehen.

Nach der Veröffentlichung als Hörbuch ist mit der Web-Version nun Ein weiterer Meilenstein erreicht – nicht mehr aber auch nicht weniger!

Und hier der Link zum Watten Audio Guide

Ein paar technische Anmerkungen

Die Anwendung ist sowohl auf stationären als auch mobilen Geräten nutzbar. Benutzt wird sie mit Webbrowsern. Diese sollten die moderne HTML5-Architektur beherrschen und das Ausführen von Java zulassen.

Für das Ausführen einer Web-Applikation ist jedes gängige Betriebssystem geeignet. Im Unterschied zu Android- oder IOS-Apps sind sie also systemübergreifend nutzbar.

Eine Herausforderung stellte es dar, die Inhalte auch dort bereit zu stellen, wo es gerade kein Internet gibt. Auch dafür haben wir eine brauchbare Kompromisslösung gefunden, wie wir meinen. Alles Weitere ist den Nutzungshinweisen auf der Startseite zu entnehmen.

15.07.2017: „Mobil mit Handicap“ Andersicht-Angebote und -empfehlungen zum Aktionstag des ADAC Schleswig-Holstein

Unsere Akzente für den Aktionstag „Mobil mit Handicap“ des ADAC Schleswig-Holstein:

Andersicht ist auch diesmal wieder ein Partner bei der Programmerstellung und Organisation des engagiert vorbereiteten Aktionstages  „Mobil mit Handicap“.

Hier folgen detailliertere Hinweise auf Angebote, die wir empfohlen und vermittelt haben.

AHRUS – Prototyp einer akustischen Taschenlampe! Wie die Fledermäuse mit den Ohren zu sehen, Hindernissen gekonnt auszuweichen und alle Ziele sicher erreichen zu können – davon träumen wohl nicht nur blinde Menschen. Leider hören wir Menschen nicht so ultra gut wie die Fledermäuse. Oder wird der Traum doch noch wahr? Dr. Michael Kreutzer von der Technischen Hochschule Mittelhessen verspricht genau dies. Der Prototyp von AHRUS ist fertig und wird vorgestellt durch seinen Entwickler im Rahmen des ADAC-Aktionstages am 15. Juli.

Interessenten haben die Möglichkeit, das Gerät selbst auszuprobieren und sich ein akustisches Bild ihrer Umgebung zu machen.

Detailliertere Infos zum AHRUS-Projekt in Form eines Flyers und eines Interviews von INCOPS findet man auch auf der Instituts-Webseite!

„feelspace“ gibt Dir Richtung und Raumgefühl!

FeelSpace ist ein Vibrationsgürtel, der seinem Träger rundum Richtungen signalisieren kann. Wenn der Gürtel immer dort vibriert, wo Norden ist, kann ein blinder Fußgänger auch bei nötigen Zick-zack-Bewegungen seine Hauptrichtung beibehalten.

Verknüpft mit einer Navigationssoftware vom Smartphone gibt der Gürtel Richtungsanweisungen.

Am Anfang stand die neurowissenschaftliche Fragestellung, welche sinnlichen Fähigkeiten z. B. von Zugvögeln kann auch der Mensch für sich erschließen. Daraus entstand ein Produkt und ein sympathisches Startup-Unternehmen. Wir sind sehr froh, die Erfahrungen mit diesem smarten Gürtel aus erster Hand in einer geeigneten Umgebung vermittelt zu bekommen.

Im Simulationsanzug die Einschränkungen erfahren, die höheres Lebensalter mit sich bringen!

 einfinden. Der modular aufgebaute Simulationsanzug „zeichnet sich durch ein hochwertiges Design aus und vermittelt Probanden mit nur ein paar Handgriffen eine neue Körperwahrnehmung“, verspricht Matthias Knigge, der mit dem Grauwert-Simulationsanzug vor Ort sein wird.

„Appel Snack“ – Mobiler mit dem Smartphone

„Appel Snack“ heißt die Gruppe der iPhone-Nutzer im Blinden- und Sehbehindertenverein Schleswig-Holstein. „Egal, ob Sie bereits über langjährige Erfahrung verfügen, erst seit Kurzem ein iPhone haben oder sich mit dem Gedanken beschäftigen, sich eins anzuschaffen – jeder ist willkommen!“ Dies gilt diesmal beim Aktionstag des ADAC in Boksee bei Kiel. Das öffentliche Treffen findet statt im Seminarraum im Obergeschoss des Hauptgebäudes auf der ADAC-Fahrtrainingsanlage in Boksee am 15.07.2017 von 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr.

Fahrzeuge erleben – Autofahren für Blinde

Auch diesmal sind wieder mehrere Fahrschulen am Start mit einer ganzen Reihe von Personen- und Nutzfahrzeugen – auch ein LKW ist diesmal dabei!

Wichtig für Interessenten an der Teilnahme

Zwischen Kiel Hauptbahnhof und der Fahrtrainingsanlage in Boksee verkehren ausreichend viele Shuttlebusse. Um Anmeldung mit Nennung der voraussichtlichen Ankunftszeit und dem eventuellen Assistenzbedarf wird dringend gebeten.

31. März 2017 „Mehr Museum für Hand und Ohr“ – Andersicht bei der Fachtagung Focus Museum 2017 in Brandenburg

31. März 2017 „Mehr Museum für Hand und Ohr“ – Andersicht bei der Fachtagung Focus Museum 2017 in Brandenburg

Der dreitägige intensive Austausch von Museumsfachleuten und Leistungsanbietern war 2017 der Inklusion im Museum gewidmet. 

FOCUS 2017 – Archäologisches Landesmuseum Brandenburg, 29. bis 31.03.2017.

Andersicht war eingeladen, sich aktiv einzubringen in den bundesweiten Austausch von Erfahrungen, Konzepten und Planungen. Wir hielten ein Doppelreferat unter der Überschrift „Mehr Museum für Hand und Ohr – – Wege, Ansätze und Lösungen für die Sinnlichkeit“. Hela Michalski sprach zum Thema „Damit ich höre, was Du siehst – Erfahrungen in der Raum- und Objektbeschreibung“ und Dr. Jürgen Trinkus überschrieb seine Ausführungen „Exponate zum Sprechen bringen – Möglichkeiten jenseits der Audio- und Multimedia-Guides“.

Wir konnten alte Bekannte wieder treffen, neue Kontakte knüpfen,einige Impulse geben und sehr viele empfangen.


Unsere Referate stellen wir hier als Download zur Verfügung: +  Download: Focus-Referat Hela Michalski (Größe: 235 kB;

+  Download: Focus-Referat Jürgen Trinkus (Größe: 87 kB;

11.04.2016: Neuer Meilenstein der audio-taktilen Relieftechnik enthüllt

Im Nationalparkzentrum Kellerwald-Edersee in Vöhl-Herzhausen steht jetzt ein ansehnliches und befühlbares Landschaftsrelief, bei dem wahlweise die Audioinformationen in vier Sprachen abgerufen werden können! Bestellt wurde es im Sommer 2015, aufgestellt im Januar und feierlich in Betrieb genommen durch Hessens Umweltministerin Priska Hinz am 11.4.2016. Es war der Wunsch der Betreiber, dass die Nutzer zwischen vier Sprachen wählen können:

  • Deutsch,
  • Englisch,
  • Französisch,
  • Holländisch.

In bewährter Zusammenarbeit haben Andersicht und drei-D Formenbau ihre Kompetenz also weiterentwickelt und diese Herausforderung gemeistert.

Das Relief steht attraktiv im Eingangsbereich zum Informationszentrum des einzigen Nationalpark Hessens und gibt einen Überblick zu Geografie und Facetten des Geländes sowie eine erste Einführung, ehe man die spannende Ausstellung im Innern des Gebäudes betritt. Wert gelegt wurde auf

  • einfache Handhabung,
  • prägnante, tastgerechte Reliefgestaltung,
  • gut lesbare Legende in Braille und kontrastreicher Prismenschrift,
  • hochwertige, korrekte, gut verständliche Audioproduktion,
  • Attraktivität für alle Besucher.

Mehr dazu auf der  Homepage des Nationalparkzentrums Kellerwald-Edersee: „Neues 3D-Modell gibt Blinden und internationalen Gästen Einblicke in das UNESCO Weltnaturerbe“

28.04.2013: Andersichtige Domverhörung zu Worms

Es war einer der interessantesten Aufträge für Andersicht; auch wenn er praktisch folgenlos geblieben ist.

Kurz zur Vorgeschichte

Am 08.10.2012 erreichte uns eine Mail aus Worms. Darin hieß es:

„bei der Durchführung des Festivals „wunderhoeren – Tage alter Musik und Literatur in Worms“ im vergangenen Jahr haben wir feststellen müssen, dass die Akustik im Wormser Dom eine sehr komplexe Angelegenheit ist.  Für das 2. Festival, das vom 1. März bis 15. Juni 2013 stattfindet, ist daher ein Programmpunkt geplant, bei dem das Hören im Dom im Mittelpunkt stehen soll. Das heißt, der Dom (als Gebäude) soll von blinden und sehgeschädigten Menschen, aber auch von Menschen ohne Sehbehinderung mit stillen sowie im bespielten Zustand gehört werden, und zwar möglicherweise von verschiedenen Orten aus, sowohl auf Seiten des Publikums als auch auf Seiten der Seiten der Sprecher und Musiker.“

E-Mail aus dem


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Büro des Oberbürgermeisters

der Stadt Worms

Es hatte Konzertveranstaltungen gegeben, die als misslungen eingeschätzt wurden. Die Ursache wurde wohl zu Recht darin esehen, dass dabei die akustischen Besonderheiten des Wormser Doms nicht beachtet worden waren.

Wir stellten also eine Expertengruppe zusammen, zu der auch kompetente Fachleute gehörten, die nicht Mitglied von Andersicht sind: der blinde Tonmeister und Musiker Reinhard Walter aus Berlin war dabei sowie der Experte für akustische Raumwahrnehmung Dr. Siegfried Saerberg, Vorsitzender von Blinde und Kunst e. V. in Köln. Unser Gastgeber war der Kulturkoordinator der Stadt Worms Volker Gallé. Mit ihm erarbeiteten wir ein Programm, bei dessen Umsetzung wir intensive Begegnungen hatten mit Domkantor Dan Zerfaß, Dompropst Engelbert Prieß sowie dem Bauakustiker Prof. Karl Günter Schwartz.

Der Workshop fand statt in Worms
von Mo. 15. April 2013 17:00 Uhr
bis Do. 19. April 2013 11:00 Uhr.

Die Veranstaltung war Seitens der Stadt Worms hervorragend vorbereitet; weil die Ergebnisse unseres Studienaufenthalts im Kulturbetrieb der Auftraggeber dennoch wohl nicht oder kaum zum Tragen kamen, veröffentlichen wir sie in gekürzter Form an dieser Stelle und geben sie für jegliche Nutzung frei.

Grundfeststellungen

Wir durften ein monumentales Bauwerk kennenlernen, dessen Klangarchitektur herausfordernd interessant ist. Seine Hauptachsen bilden ein anspruchsvolles Ganzes. Seine Teile sind vielfältig in den möglichen Klangwirkungen.

Wir hatten uns mit der Tatsache auseinanderzusetzen, dass die Nutzung des Doms im Mittelalter völlig anders aussah als heute. Dabei gab es kaum den Anspruch, den Dom als akustisches Ganzes zu sehen.

Vorhandene Gebäude-Elemente, die unsere Aufmerksamkeit fanden und uns faszinierten, sind u. a.

  • das nördliche Seitenschiff,
  • die Nikolauskapelle,
  • Hochchor mit anschließender Vierung,
  • die große Orgel, die nach Aussage von Domkantor Zerfaß zwar nicht die größte aller Domorgeln ist, diesen Dom aber füllt, wie kaum eine andere Domorgel den ihrigen,
  • die Kanzel und
  • die Glocken in ihrem, den Raum zum Klingen bringenden Mittagsgeläut.

Der Dom ist ein Klangwunder. Als Stätte katholischen Lebens ist er primär als Raum für Gottesdienste vorgesehen, also nur eingeschränkt für übliche Konzertveranstaltungen nutzbar. Elektronische und bauakustische Regulierungen des Klangs scheinen nur begrenzt in Betracht zu kommen, aber für gottesdienstliche Veranstaltungen ist eine Mikrofon-Lautsprecher-Anlage in Betrieb.

Mittelalterliche Kirchenmusik ist unter Beachtung der Gegebenheiten problemlos aufführbar. Für speziellere musikalisch-literarische Veranstaltungen mit Solisten oder kleineren Ensembles werden von den Domverhörern folgende Räume vorgeschlagen: nördliches Seitenschiff, Ost- und Westchor, Nikolauskapelle, Marienkapelle.

Der Wormser Dom bietet sich an für neue Klangwelterfahrung. Dabei lassen sich der zentrale Raum (Langhaus) oder/und Nebenräume für elektroakustische Installationen nutzen wie auch für Schlagwerkensemble mit vorgegebenen Notierungen. Klangwelten des 21. Jahrhunderts lassen sich gleichfalls auch im Dom erlebbar machen

Stationen und Feststellungen

Stationen der Domverhörung und Feststellungen für Nutzungsmöglichkeiten

Es gibt kein Triforium oder sonst eine Möglichkeit für Publikum, sich über die Grundebene zu erheben. Weil es dem Dom auch an Kellergeschoss und nutzbarem Dachboden fehlt, müssen einige Kapellen als Lagerräume genutzt werden. Eine Nutzung der Krypta kommt nicht in Betrach5t.

Beim Abschluss der  Begehung am 2. Tag haben wir akustisch eindrucksvoll die praktisch ungenutzte Kanzel erlebt. Sie zu betreten, ist derzeit schwierig

Die Nikolaus-Kapelle ist der Ort der alltäglichen Gottesdienste und bietet Möglichkeiten der Nutzung für solche musikalische Aufführungen, die im offenen Raum wegen der langen Laufzeiten der Töne (Hall) nicht gut möglich sind.

Der Westchorwird schon genutzt als Beginn der liturgischen Prozession an Weihnachten und Ostern.

Das Nördliche Seitenschiff wird derzeit nicht genutzt für Hörpublikum, was aber wegen guter akustischer Eignung erwägenswert ist obschon es sehr schmal ist.

Prof. Schwartz hat uns darin bestärkt, den Hörraum erfahrbar zu machen durch Klangsignale, die dafür gezielt eingesetzt werden. Dass wir Kastagnetten und Blockflöte dabei hatten, fand er gut. Durch den Einsatz von Schallquellen ist es möglich, einen differenzierten Raumeindruck zuzüglich Teilräumen zu gewinnen: Mittelschiff, Seitenschiffe, Vierung, Kapellen. Auch eine konzentrierte passive Verhörung des Raumes mit Hilfe der in ihm selbst entstehenden und von außen in ihn dringenden Geräusche ist eine ergänzende Möglichkeit.

Kern unserer Anregung

Wir begreifen den Dom als ein ganzes Ensemble von Aufführungsorten. Anknüpfen kann ein entsprechendes Veranstaltungskonzept an die Erfahrungen der jährlichen Kulturnacht, wo es musikalische Performances gab, bei denen die akustischen Möglichkeiten des Doms an wechselnden Plätzen durch kleine Ensembles zur Wirkung gebracht wurden.

An Aschermittwoch abends wird das Miserere von Allegri unter Nutzung des ganzen Raumes aufgeführt.

Bei den Domkonzerten im Hochchor muss ein Teil der Besucher unten im Mittelschiff sitzen, konnten aber lt. Dompropst Prieß auch dort sehr gut hören.

Weitere konkrete Anregungen

Worte von der Kanzel. Zugänglich gemacht wurde uns die Kanzel. Von ihr aus ist eine klare, gut verständliche Ansprache möglich.

Erlebnis Mittagsgeläut im Dom-Inneren. Es war eine zufällige Erfahrung Die Hörposition befand sich nahe des Eingangs, von dem man sich aber weg ins Innere begeben muss, um den ganzen Raum zu erleben, wie er erregt wird von der Domglocke, der von St. Magnus und der Dreifaltigkeitskirche, die nacheinander einsetzen. Wir konstatieren ein zu wenig an Bewusstsein für einen Klangraum der Glocken dieser Stadt.

Klangexperimente. Wir machten den überzeugenden Versuch, die Kreuzstruktur des Hauptbaus zu markieren mit unseren bescheidenen Bordmitteln: Blockflöte, Kastagnetten und Drummsticks.

Ein eindrucksvolles Erlebnismoment verschaffte uns das Durchschreiten der West-Ost-Achse mit der Blockflöte. Leise Töne und Instrumente können den Raum mit Klang füllen. Sogar ein mangelhaft gespieltes Instrument macht großen Eindruck.

Andersichtige Ideen, Anregungen, die unerhört blieben

  1. Hören lässt sich populär machen als Weg der Meditation, der Einkehr, zur Öffnung der Besucher für die Anliegen des Festivals „Wunderhören“. Folgende Anregungen möchten wir konkret geben.
  • Hörerweckung. Ohren öffnen für Wunderhören. Der Beginn des Festivals als Einladung, sich auf ein ganzes Programm von Angeboten der mittelalterlichen Musik und Literatur einzulassen. Am Eröffnungswochenende könnte in diesem Sinne erlebbar werden, wie die Neuzeit unsere Hörsensibilität verschüttet, überlagert, zugelärmt hat. Eine rituelle Befreiung kann angeboten werden mit folgenden Elementen:
    a) Stadterhörung Mit Glockenkonzert und Sängerfest. Ein abgestimmtes, evtl. komponiertes und arrangiertes Läuten aller Glocken der Stadt kann mit speziellen Stadtführungen eine neue Wahrnehmungsperspektive schaffen. Die Chöre von Worms werden per Ausschreibung eingeladen, an geeigneten Orten der Stadt Aufführungen zu gestalten mit Madrigalen und was immer sie für den öffentlichen Raum passend finden. Chöre können ihren Auftrittsort wechseln und ein gemeinsames Finale gestalten.
    b) Lauschrausch: Große Räume, leise Töne. Kompositionen, Arrangements und Improvisationen für das Raumensemble Dom sollten als Auftragswerke für kleine Ensemble realisiert werden. Reinhard Walter hat hierzu angeregt, dass ein Spielen mehrerer Ensemblemitglieder miteinander über große Raumdistanzen durch ein elektronisches Monitoring mit Kopfhörern für die Musiker optimiert werden kann.
  • 2. Mittagsklang – Klanginstallation, die den Dom in seiner Ausdehnung und seinen architektonischen Gestaltungen erlebbar macht. Sie soll täglich eine Stunde lang eingeschaltet sein während des Festivals und sequenziell den Raum von verschiedenen Punkten her zum Klingen bringen. Besucher erhalten einen Lageplan der interessantesten Hörpunkte, an denen sie sinnliche Erfahrungen machen können, die den meisten Besuchern unbekannt sein dürften.
  • 3. Hörprozession. Live-Darbietungen kleiner Ensembles bzw. Solisten, was Literatur einschließt, in den Teil- und Nebenräumen: Nikolauskapelle usw.
  • 4. Raumdramatische Aufführung: „der böhmische Ackermann und der Tod“ in für den Dom adaptierter, evtl. gekürzter und überarbeiteter Fassung in musikalischer Rahmung. Das Stück nach Johannes von Saaz wurde zunächst als Hörspiel eingerichtet von Gunnar Müller-Waldeck.
  • 5. Soundscape-Dokumentation des Doms von Siegfried Saerberg.
  • Eine solche Vorstellung des lebendigen Klangraums Wormser Dom in seinen alltäglichen Nutzungen durch Gläubige und die Heimsuchung durch Touristen aber auch in seinen vielfältig aufspürbaren Offenbarungen als Klangwunder kann auf vielfältigen Wegen verbreitet und zugänglich gemacht werden: via Internet, Apps und als Tonträger.

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