Chronik (Archiv der Ereignisse und Aktivitäten)

In absteigender Reihenfolge sind hier Momente unserer Vereinsgeschichte aufgelistet.

Beiträge zum Thema "Chronik"

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  • 27.05.2020: Aussicht durch Andersicht – unser Fernrohr zum Schauen, Hören und Fühlen auf dem Klimadeich von Nordstrand

    Ist es möglich, einen Aussichtspunkt inklusiv zu gestalten? Diese Frage stand am Beginn einer innovativen Entwicklung in unserem Projektverein Andersicht. In der Gemeinde Nordstrand fanden wir einen aufgeschlossenen Partner. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit war gewachsen bei der Entwicklung des barrierefreien Weges auf der Krone des neuen Klimadeichs. Dessen Stationen sind bereits in unserem sprechenden Deichkiek so beschrieben, dass auch blinde Menschen diesen Weg selbständig erkunden können.

    Momentaufnahme von den Aufbauarbeiten auf dem Klimadeich am 27.04.2020

    Was hier entwickelt wurde, soll allen Besuchern der Insel- und Halligwelt nützlich sein. Wer durch das Fernrohr blickt, bekommt erzählt, was er vor den Augen hat – und sogar bei schlechter Sicht erfahren die Interessierten, was sie sehen könnten, wenn die Aussicht ungetrübt wäre.

    Die Beschreibungen sind mit dem Anspruch entstanden, dass auch blinde Besucher ein Bild von der amphibischen Landschaft bekommen.

    Die Beschreibungen in Form von Hörtexten können ausgelöst werden durch die Drehbewegungen des Fernrohrs aber auch durch den Finger, der die Landschaft auf der beigestellten Relieftafel erkundet.

    Möglich wurde die Herstellung des dreisinnigen Aussichtspunktes durch die Förderung aus Mitteln des Fonds für Barrierefreiheit durch den Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein – Ko-Finanzierung durch die Gemeinde Nordstrand. 

    Hier die Mitteilung auf den offiziellen Seiten von Schleswig-Holstein.de.

    Nachtrag aus gegebenem Anlass

    Eigentlich sollte es Ende April eine feierliche Einweihung geben. In den Corona-Zeiten war dies leider nicht möglich. Aber wenn nun bald die Touristen kommen, erwartet sie ein komplettierter Panoramaweg mit  Infotafeln und Verweilplätzen und nun eben auch dem einzigartigen Fernrohr.

  • Kiel hör- und tastsinnig erkunden – unsere Wege für Stockgänger jetzt online!

    Am 15. Oktober 2019 erfolgte die Veröffentlichung von „Blindguide für Kiel – Wege für Stockgänger“.

  • 19.12.2018 – Zehn Jahre Andersicht – wir konnten was vorweisen!hhx

    Der Ort unserer Feierstunde war mit Bedacht gewählt: Das NordfrieslandMuseum Nissenhaus.  Hier realisierten wir der einst einen sehr ambitionierten Audioguide, dessen technische Umsetzung interessant aber nicht zukunftsfähig war.

    Wir suchten zugleich die Nähe zu unseren „Tatorten“ Hallig Hooge und Nordstrand. Beider Bürgermeisterinnen waren gekommen, denn wir hatten etwas zu übergeben und etwas zu beginnen. Im Rahmen der Veranstaltung konnten wir den WattenAudioGuide für Hallig Hooge freischalten. Bürgermeisterin Katja Just und ihr Tourismusbüro hatten dafür gesorgt, dass dies auch gleich auf der Homepage der Gemeinde verankert wurde.

    Von Regina Reuß, der Tourismuschefin von Nordstrand und ihrer Bürgermeisterin Ruth Hartwig-Kruse erhielt Andersicht den Auftrag, den WattenAudioGuide auf den Panoramaweg über den Klimadeich von Nordstrand zu erweitern.

    NDR1 Welle Nord berichtete darüber In den 16:30-Uhr-Regionalnachrichten aus dem Studio Flensburg und Im abendlichen Magazin „Von Binnenland und Waterkant“.

    Auch die Westküstenausgaben der Schleswig-Holsteinischen Landeszeitung würdigten unsere Veranstaltung in einem ausführlichen Pressebeitrag: „Barrierefreies Nordfriesland: Die Welt nur hören und ertasten“

  • 12.12.2018 Mehr sehen durch hören – Der WattenAudioGuide für Hallig Hooge!

    Mit kundigen Augen und blinden Experten hat Andersicht e. V. im Auftrag der Gemeinde Hallig Hooge einen Audioguide entwickelt. Seinen Benutzern versprechen wir, dass Ihre Wahrnehmung beim Zuhören eine neue Tiefenschärfe bekommt.

    „Wir kennen keine umfassendere Beschreibung einer Kulturlandschaft!“, so der Projektentwickler Jürgen Trinkus.

    Von 101 Betrachterpunkten aus wird die Hallig Hooge in Worte gefasst. Eingeschlossen sind die drei Anfahrtswege vom Festland, von Nordstrand sowie Sylt und Amrum. Aktualisiert wurde bis zuletzt. So wurde auch schon der neue Markttreff auf der Hanswarft eingearbeitet, wo auch unser großes Tastrelief seine neue Heimat finden wird.

    Bild_ Hier entsteht der Markttreff auf der Hanswarft
    Hier entsteht der Markttreff auf der Hanswarft

    Die Texte wurden im Hamburger Studio Tonformation professionell aufgesprochen. Die Gesamtspielzeit beträgt fast vier Stunden). Diese informationsgeladenen Audiodeskriptionen sollen sich in den Köpfen zu Bildern fügen. Blinde Besucher erhalten eine Dimension der Wahrnehmung vermittelt. Sehende Benutzer können mit den Beschreibungen im Ohr detailgenauer schauen.

    Kaum jemand kennt Hallig Hooge so gut, wie die langjährig tätige Gästeführerin Dr. Renée Oetting-Jessel! Kaum jemand ist geschulter in Audiodeskription als ihre Ko-Autorin Hela Michalski. In Bettina Radener fanden wir die Stimme unserer Texte.

    Die mehr als 500 Puzzleteile aus Fotos, Texten, Audios und Geopositionen fügte die IT-Ingenieurin Heike Garbe zu einem digitalen Gewebe.

    Die strategisch angelegte Gesamtarchitektur des Projektkoordinators Jürgen Trinkus konnte in dieser großartigen Teamarbeit aufgehen.

    Und hier der Link zum Watten Audio Guide: https://www.wattenaudioguide.de

    Ein paar technische Anmerkungen
    Die Anwendung ist sowohl auf stationären als auch mobilen Geräten nutzbar. Benutzt wird sie mit Webbrowsern. Diese sollten die moderne HTML5-Architektur beherrschen und das Ausführen von Java-Script zulassen.

    Für das Ausführen einer Web-Applikation ist jedes gängige Betriebssystem geeignet. Im Unterschied zu Android- oder IOS-Apps sind ist unser Guide also systemübergreifend nutzbar.

    Eine Herausforderung stellte es dar, die Inhalte auch dort bereit zu stellen, wo es gerade kein Internet gibt. Auch dafür haben wir eine brauchbare Kompromisslösung gefunden, wie wir meinen. Alles Weitere ist den Nutzungshinweisen auf der Startseite zu entnehmen.

    19. Dezember 2018

  • 18.12.201( Klimadeich Nordstrand

    Projektort Nordstrand: ein Klimadeich setzt andersichtige Maßstäbe

    Als wir i. J. 2011 unser Projekt „Nordstrand hörbar gastlich“ realisierten, dachten wir nicht an Klimawandel und seine Konsequenzen. Die Nordfriesen aber hatten die neuen Herausforderungen des Küstenschutzes schon voll im Blick. Sie planten für Nordstrand einen Klimadeich. Der sollte nicht nur der steigenden Flutgefahr einen RieIUgel vorschieben, die bei weltweit steigendem Wasserspiegel zu erwarten ist. Die Deicherhöhung sollte auch dem Tourismus etwas Neues geben: ein 2,5 km langer Promenadenweg auf der neuen breiten Krone des Klimadeichs. Mit unserem damaligen Projekt haben wir vielleicht gedanklich die Interessen blinder/sehbehinderter Besucher ins Bewusstsein der Auftraggeber gerückt. Sie hatten jedenfalls das Ziel, einen Erlebnisraum für alle Sinne und alle Menschen zu schaffen.

    Foto des 3D-Modells des Klimadeichs
    Modell des Klimadeichs. Gehört zu den Tastreliefs, die auf dem Klimadeich aufgestellt wurden.
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  • 22. bis 24. Juni 2018 Andersicht Jahrestreffen in Hannover-Herrenhausen! Landschaftsgestaltung mit allen Sinnen begreifen

  • 9.-11.03.2018 Entwicklerworkshop für den Hörstift

    Am Wochenende 9.-11.3.2018 traf sich auf Initiative von Andersicht e. V. eine kleine aber ambitionierte Runde bei Stefan Michel im Hotel „Michels Stern“ in Marktbreit, um den Schritt in ein anwendungsfähiges Einsatzkonzept für Hörstifte im Ausstellungsbereich zu gehen. Beteiligt waren Modellbauer, Software-Entwickler und Museumsfachleute. Wir sind sehr glücklich über die Mitwirkung von Kunsthistoriker Philipp Schramm (berührt-geführt UG), Bastian Beekes von der Bayerische Forschungs- und Informationsstelle – Inklusive Hochschulen und Kultureinrichtungen (BayFinK) sowie Martin Dames, Kopf des Ting-el-Tangel (Das Ting-Stift-Projekt)

    Die Teilnehmer eint die Überzeugung, dass der Hörstift durch folgende Eigenschaften seinen Platz im Ausstellungswesen noch finden kann. Er ist alltagstauglich weil niederschwellig in der Handhabung, robust, ökonomisch und nützlich für mehrere Zielgruppen. Dennoch sind Entwicklungen nötig, die mit diesem Workshop forciert wurden.

    Was ist ein Hörstift?

    Ein einfach aufgebautes Gerät. Er enthält einen Player mit Lautsprecher, Kopfhöreranschluss und Bedienelementen, eine Speicherkarte für die Software und die Audioinhalte, eine Stromversorgung sowie an der Spitze ein Fotoelement, das einen Punktcode auslesen kann. Die Punktcodes entscheiden darüber, welcher Audioinhalt abgespielt wird.

    und

    TipToi® von Ravensburger

    DiscoveryPen Franklin AnyBook Audio-digitaler Vorlesestift

    Im Blindenhilfsmittelbereich kommen Hörstifte gleichfalls zum Einsatz:

    • + PenFriend® und
    • + PennyTalks

     , die zusätzlich eine Aufnahmefunktion besitzen. Mit ihr können die Nutzer Etiketten mit eigenen Notizen kennzeichnen.

    Warum setzen wir auf das Konzept Hörstift?

    Die Technik scheint veraltet zu sein im Zeitalter der Smartphones/Tablets und der Multimediaguides, wo es möglich ist, via Bluetooth oder NFC berührungslos Interaktionen auszulösen.

     Wir glauben, dass Zusatzinformationen auf eine Weise zur Verfügung gestellt werden sollten, die nicht dazu führt, dass die Besucher ihre Aufmerksamkeit zu sehr auf die Hilfstechnik konzentrieren müssen. Leider ist das der Fall bei Guide-Technik, die per Display oder Tasteneingaben gesteuert werden muss.

    Der Hörstift ist überaus einfach in der Handhabung. Wird ein Labelcode mit der Stiftspitze berührt, erklingt die Audioinformation.

    Die Geräte sind robust und vergleichsweise preisgünstig.

    Für ein und dasselbe Label können mehrere Audioversionen parallel vorgehalten werden. Die Umschaltung erfolgt gleichfalls durch antippen von Labelcodes.

    Für welche Einsatzfelder ist der Hörstift geeignet?

    Lern- und Spielangebote für die Ohren werden meist in Buchform angeboten. Fremdsprachige Vokabeln in einem Wörterbuch nicht nur zu lesen sondern auch in korrekter Aussprache zu hören, ist vorteilhaft. Zu Bild und Text einen Audioinhalt abrufen zu können, gibt Sachbüchern für Kinder eine zusätzliche Dimension. In einem Vogelbestimmungsbuch nicht nur das Foto der Gefiederten zu sehen sondern auch ihre Stimme zu hören, gehört zu den vielen Möglichkeiten. Hierfür stehen die im Ting-Konsortium zusammengeschlossenen Verlage. Im Bereich der Spiele für Kinder ist der Ravensburger TipToi® zu großer Reife und Verbreitung gelangt. Wir meinen, dass das Potenzial des Hörstifts für den Bereich Museum und Ausstellung noch immer ungenutzt ist. Insbesondere für kleine, nichtstaatliche Museen können mit seiner Hilfe Zusatzinformationen leicht und preisgünstig verfügbar gemacht werden. Personal und Besucher können unkompliziert damit umgehen. Die Möglichkeiten von Fehlbedienung und Betriebstörungen sind vergleichsweise sehr gering.

    Es können Versionen in mehreren Sprachen oder für bestimmte Zielgruppen angeboten und leicht verfügbar gemacht werden.

    Wo liegen Grenzen und Möglichkeiten des Hörstifts?

    Der Hörstift ist dort einsetzbar, wo die räumlichen Verhältnisse es gestatten, Berührungspunkte zum Abrufen der Audioinformationen bereit zu stellen. Die AbhörLautstärke des kleinen Lautsprechers im Stift kann so eingestellt werden, dass sich die Besucher den Stift nahe ans Ohr führen und damit wenig Belästigung für andere Besucher auftritt. Kopfhörer und Zusatzeinrichtungen für Hörgeräte können angeschlossen werden.

    Was tun wir für die Praxis-Einführung des Hörstifts in Museen und Ausstellun

    Der Workshop in Marktbreit war der Einstieg in die Entwicklung eines Angebotspakets für den Praxiseinsatz.Projektmanagementsystem, das es gestattet auf PCs, T
    ablets und Smartphones aller gängigen Betriebssysteme Exponate, dazugehörige Fotos und Kommentare zu den Audio-Contents und codierten Labels zuzuordnen und die eingesetzten Hörstifte zu verwalten.

    Andersicht arbeitet mit zwei Optionen: Wenn wir entsprechende Unterstützung finden, werden wir mit eigener Hardware arbeiten. Solange das nicht gelingt, bauen wir auf frei im Handel erhältliche Stifte und Labels.

    Die Projektverwaltung kann – je nach Wunsch – offline durch die Anwender oder über einen Server von Andersicht mit entsprechendem Support erfolgen.

  • 03.02.2018 WattenAudioGuide – unsere Web-Applikation ging onlineee

     

    Diese informationsgeladenen Audiodeskriptionen sollen sich in den Köpfen zu Bildern fügen. Blinde Besucher erhalten eine Dimension der Wahrnehmung vermittelt. Sehende Benutzer können mit den Beschreibungen im Ohr detailgenauer schauen.

    Kaum jemand kennt Hallig Hooge so gut, wie die langjährig tätige Gästeführerin Renée Oetting-Jessel! Kaum jemand ist geschulter in Audiodeskription als ihre Ko-Autorin Hela Michalski. In Bettina Radener fanden wir die Stimme unserer Texte.

    Die mehr als 350 Puzzleteile aus Fotos, Audios und Geopositionen fügte die IT-Ingenieurin Heike Garbe zu einem digitalen Gewebe. Die strategisch angelegte Gesamtarchitektur des Projektkoordinators Jürgen Trinkus konnte in dieser großartigen Teamarbeit aufgehen.

    Nach der Veröffentlichung als Hörbuch ist mit der Web-Version nun Ein weiterer Meilenstein erreicht – nicht mehr aber auch nicht weniger!

    Und hier der Link zum Watten Audio Guide

    Ein paar technische Anmerkungen

    Die Anwendung ist sowohl auf stationären als auch mobilen Geräten nutzbar. Benutzt wird sie mit Webbrowsern. Diese sollten die moderne HTML5-Architektur beherrschen und das Ausführen von Java zulassen.

    Für das Ausführen einer Web-Applikation ist jedes gängige Betriebssystem geeignet. Im Unterschied zu Android- oder IOS-Apps sind sie also systemübergreifend nutzbar.

    Eine Herausforderung stellte es dar, die Inhalte auch dort bereit zu stellen, wo es gerade kein Internet gibt. Auch dafür haben wir eine brauchbare Kompromisslösung gefunden, wie wir meinen. Alles Weitere ist den Nutzungshinweisen auf der Startseite zu entnehmen.

  • 31. März 2017 „Mehr Museum für Hand und Ohr“ – Andersicht bei der Fachtagung Focus Museum 2017 in Brandenburg

    31. März 2017 „Mehr Museum für Hand und Ohr“ – Andersicht bei der Fachtagung Focus Museum 2017 in Brandenburg

    Der dreitägige intensive Austausch von Museumsfachleuten und Leistungsanbietern war 2017 der Inklusion im Museum gewidmet. 

    FOCUS 2017 – Archäologisches Landesmuseum Brandenburg, 29. bis 31.03.2017.

    Andersicht war eingeladen, sich aktiv einzubringen in den bundesweiten Austausch von Erfahrungen, Konzepten und Planungen. Wir hielten ein Doppelreferat unter der Überschrift „Mehr Museum für Hand und Ohr – – Wege, Ansätze und Lösungen für die Sinnlichkeit“. Hela Michalski sprach zum Thema „Damit ich höre, was Du siehst – Erfahrungen in der Raum- und Objektbeschreibung“ und Dr. Jürgen Trinkus überschrieb seine Ausführungen „Exponate zum Sprechen bringen – Möglichkeiten jenseits der Audio- und Multimedia-Guides“.

    Wir konnten alte Bekannte wieder treffen, neue Kontakte knüpfen,einige Impulse geben und sehr viele empfangen.


    Unsere Referate stellen wir hier als Download zur Verfügung: +  Download: Focus-Referat Hela Michalski (Größe: 235 kB;

    +  Download: Focus-Referat Jürgen Trinkus (Größe: 87 kB;

  • 11.02.2011 Gastgeberverzeichnis Nordstrand als DAISY-Hörbuch verfügbar gemacht!

    „Nordstrand hörbar gastlich“ ist unsere erste Produktion mit synthettischer Sprache. Im Gastgeberverzeichnis Nordstrand als ZIP-ArchivVerzeichnis findet sich die komplette DAISY-Version.

    Dazu folgende Angaben:

    Redaktion: Giuseppina Dolle; Konvertierung, Daisyfizierung und Gesamtredaktion: Dr. Jürgen Trinkus; Spieldauer: 337 Minuten; navigierbar mit 651 Überschriften in 5 Hierarchiestufen; für das Abspielen mit konventionellen MP3-Playern ist hier eine M3U-Datei integriert. Größe des Downloads: 98 MB.

  • 11.5.2009: „Augen im All“ die erste Planetariumsshow mit Audiodeskription

    Als Kooperationspartner des Mediendoms der FH Kiel hat Andersicht für diese Fulldome-Produktion die Erstellung eines Zusatzkommentars für Blinde übernommen. „Augen im  All“ entstand als Beitrag zum Internationalen Astronomischen Jahr 2009 im Auftrag der Europäischen Raumfahrtagentur ESA.

    Historische Aufnahme aus dem Tonstudio, wo die Tonspur für die Audiodeskription zur Kuppelshow-Produktion aufgenommen und abgemischt wurde.
    Mischpult im Tonstudio für die Tonabmischung der Audiodeskription

    Ermöglicht wurde die Filmbeschreibung, die hiermit erstmals nach den Sternen greift, Dank einer Förderung durch die Bordesholmer Sparkasse und die Filmwerkstatt Kiel, eine Einrichtung der Filmförderung Hamburg-Schleswig-Holstein. Einen knappen Monat nach der Weltpremiere der Kuppelschau in den Großplanetarien Berlin, Wien und Luzern wird die erste Aufführung mit Zusatztonspur für Blinde am  5. Juni um 18:00 Uhr im Mediendom der FH Kiel stattfinden.

  • 26.01.2009: Nach den Sternen greifen

    „Astronomie zum Hören und Anfassen“ als Beitrag zum Astronomischen Jahr 2009 – darum ging es beim Treffen im Zentrum für Kultur und Wissenschaftskommunikation der Fachhochschule Kiel. Zur Mitwirkung an den Aktionen zum Internationalen Jahr der Astronomie trafen sich Mitglieder von Andersicht e. V. mit Prof. Wolfgang Duschl von der Christian-Albrechts-Universität und Eduard Thomas, dem Leiter des Zentrums für Kultur und Wissenschaftskommunikation der FH Kiel.

    Der kurz vor der Fertigstellung stehende Film für die Planetariumsshow „Aughen im  All – Vorstoß ins unsichtbare Universum“ soll Andersicht und dem Beschreiberteam Nord als Vorschau zur Verfügung gestellt werden, um ihn auf Eignung für eine Audiodeskription zu prüfen.

    Das international begangene Astronomische Jahr wird in der Bundesrepublik am stärksten von Kiel aus beflügelt. Mit dem Ziel, die in der Landeshauptstadt vorhandenen Hochschulen stärker in gemeinsame Vorhaben zu verstricken, findet hier die ganzjährige Veranstaltungsreihe „Sterne über Kiel“ statt. Hör- und tastsinnige Momente sollen beigesteuert werden in Kooperation mit Andersicht e. V.

  • 19.12.2008 Gründung von Andersicht e. V. in Neumünster Gründungsversammlungh

    Zur Gründung des Vereins Andersicht trafen sich im Textilmuseum „Tuch und Technik“ acht Gleichgesinnte. Sie verabschiedeten einstimmig die Satzung und wählten den Vereinsvorstand. Dem Verein gehören an als 1. Vorsitzender Dr. Jürgen Trinkus (KleinflintbeK), als 2. Vorsitzende Hela Michalski (Koldenbüttel) und als Beisitzerin Ursula Weber (Wattenbek).

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