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Und dann noch drüber reden

Abgerundet wird der allsinnige Theaterabend durch ein Gespräch, zu dem sich die Akteure der Bühne mit ihrem auch nicht alltäglichen Publikum treffen.

Was haben die Schauspieler auf der Bühne davon mitbekommen, dass sich im Zuschauersaal eine ganz eigene, überwiegend nicht sehr Theater erfahrene Besucherschar befand? Hat dies ihr Spiel beeinflusst? Das ist eine beliebte Einstiegsfrage, die natürlich auch in Rendsburg gestellt und beantwortet wurde. Die Bühnenakteure ihrerseits interessiert natürlich, wie ihr Spiel angekommen ist, also gewirkt hat und verstanden wurde.

Beschreiberin Hela Michalski und Andersicht-Vorsitzender Jürgen Trinkus treffen sich mit Dramaturg Martin Vöhringer, der an diesem Abend als wunderbarer Gastgeber das Landestheater bestens vertritt Sehr rasch entsteht ein Austausch, bei dem beide Seiten einiges übereinander erfahren. Das tut dem Theatererlebnis gut und hat im Restaurantbereich des Rendsburger Stadttheaters die Theaterleute sehr eingenommen für diese allsinnige Erschließung eines Theaterabends. Etliche von ihnen werden zu Saisonende an andere deutsche Bühnen wechseln. Im Enthusiasmus des Abends waren sie entschlossen, die positive Erfahrung und den Impuls zu mehr Theater mit Audiodeskription ins weite Theaterland zu tragen.

Erstaunen war zu bemerken, als wir erzählten, dass so eine Aufbereitung von Theatervorstellungen eine so große Seltenheit ist, dass einige reisefreudige Blinde sich dafür von Bonn, München oder Nürnberg auf den Weg machen, um dies zu erleben.

Zur Sprache kommen musste natürlich auch, dass der Aufwand ein beträchtlicher ist und seine Finanzierung ein immer wieder neues Unterfangen mit ungewissem Ausgang. Davon wird im letzten Abschnitt dieses Berichts zu reden sein.

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