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Die Ohren folgen den Augen ins All - Hörproben aus der Audiodeskription zur Planetariumshow

Aufnahme

Wie führt eine Zusatzbeschreibung für Blinde zum Verständnis des visuellen Geschehens in der Planetariumskuppel? Andersicht e. V. stellt hier einige Hörproben vor.

Die Planetariumshow "Augen im All - Vorstoß ins unsichtbare Universum" ist als Koproduktion mit 30 Planetarien des deutschsprachigen Raums einer der aufregendsten Beiträge zum Internationalen Jahr der Astronomie 2009 mit den Mitteln des Edu-Tainments, also der wissenschaftlich bildenden Unterhaltung. Sie zieht den Bogen vom Jahr 1609, als Galileo Galilei mit seinem Fernrohr die Augen der Wissenschaft auf das Weltall richtete, hin zum Vorstoß der ESA in bislang verschlossene Tiefen des Universums mit den am 12. März ins All geschossenen Teleskopen Planck und Herrschel.

Unter Nutzung fortgeschrittenster Kamera- und Filmproduktionstechniken entstand in 3-jähriger Arbeit an der FH Kiel ein Spektakulum für die Augen im Planetarium. Kurz vor Fertigstellung konnte auch die Frage gestellt werden, ob sich diese Show auch Blinden erschließt, wenn es gelingt, das Geschehen in der Projektionskuppel in passende Worte zu fassen und diese so in den Surround-Ton einzubinden, dass dieser trotzdem ungeschmälert zur Wirkung kommt.

Hier ist eine erste Hörprobe des Starts der Ariane jetzt abspielen, Dauer: 1'17.

Das im Bereich des Spielfilms mit ca. 160 Audiodeskriptionen erfahrene Beschreiberteam Nord des Hörfilm e. V. betrat für sich Neuland. Wie es dem Team gelungen ist, soll die Beschreibung des Teleskops Herschel dokumentieren, jetzt abspielen Dauer: 0'36.

Momente von Spiel- und Dokumentarfilm vereinigen sich in der Darstellung der Separation der Satelliten  von der Trägerrakete, jetzt abspielen Dauer: 2'04.

© der Planetariumshow: ESA
© der Audiodeskription Andersicht e. V.
Manuskript: Olaf Koop, Hela Michalski, Rudolf Beckmann,
Tonaufnahme und Abmischung: Primetime Studio,
Sprecherin der Audiodeskription: Gabriele Libbach.

Die Audiodeskription wurde finanziell unterstützt von der Stiftung der Bordesholmer Sparkasse und gefördert von der Filmförderung Hamburg-Schleswig-Holstein.

 

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